Teilprojekt I

Um Familien die vielfältigen Chancen wirklich bieten zu können, die sie verdienen, braucht es Netzwerke und Partnerschaften. Da Anbieter von Familienerholung überregional arbeiten und deshalb die kommunalen Strukturen der familienunterstützenden Dienste nur bedingt greifen, müssen hier neue Wege der Kooperation und Netzwerkbildung gesucht werden. Diese konzeptionellen Überlegungen sollen im Teilprojekt I "Zukunftswerkstatt Familienerholung" angestellt werden. 

Die große Perspektive

Als große Perspektive steht hierbei der Gedanke, für die generalpräventiven Hilfen zur Förderung der Erziehung in der Familie i.S. von §16 SGB VIII ein gemeinsames Dach zu bauen, um generell deren Wirkungsmöglichkeiten zu steigern und ihre familien- und jugendhilfepolitische Vertretung zu verstärken. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist die Einrichtung der „Zukunftswerkstatt Familienerholung“, bei der es um Entwicklungs- und Handlungsmöglichkeiten sowie Kooperationen und Netzwerke für eine moderne und zeitgemäße Familienerholung gehen soll. Hierzu erscheint es sinnvoll, dass sich die Zukunftswerkstatt auf drei oder vier besonders relevante Schwerpunktthemen konzentriert.

Ziel des Teilprojekts I "Zukunftswerkstatt Familienerholung" ist, thematische, inhaltliche und instrumentelle Aspekte der Themenkomplexe im Blick auf Kooperationen und Handlungskonzepte mit der Familienerholung zu bearbeiten. Als Ergebnis der Zukunftswerkstatt sollen die Handlungskonzepte von der projektleitenden Stelle als Leitfaden ausgearbeitet werden und von Kinder- und Jugendhilfe sowie Familienferienstätten übernommen und zur Umsetzung gebracht werden können.